Fleisch? Mit einem senkrechten Weltbild muß man die Frage, ob der Mensch ein Fleischfresser sei – und Fleisch essen müsse – nicht durch eine evolutionstheoretische Interpretation der Ausprägung der Zähne oder eines anderen biologischen Merkmals bearbeiten, sondern kann sie viel direkter beantworten.
In jüngerer Zeit haben mir zwei Zufallsbegegnungen berichtet, daß sie sich eigentlich lange Zeit vegetarisch ernährt hätten, aber ihr Arzt habe gesagt, es sei schon besser und für sie nötig, Fleisch zu essen.
Da haben wirs: Medizin, so wie sie an den Akademien gelehrt wird und in den Krankenhäusern und Arztpraxen betrieben, folgt in der Regel einem waagerechten Weltbild, ist fragmentierte Medizin und erzeugt fragmentierte und deformierte Menschen.
Im stofflichen Paradigma, das die Folge eines gestörten (kollektiv fragmentierten) Bewußtseins ist, (das das Stoffliche in seiner wahrgenommenen Form überhaupt erst ‘erzeugt’,) kommt man nicht bei wahren oder vollständigen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen an.
Ohne Übertreibung können wir sagen: Eine Medizin, die nicht senkrecht denken und wahrnehmen kann (also die ganze akademische Schulmedizin) folgt falschen Vorannahmen und einem falschen Wirklichkeitsmodell. Es kann ihr daher grundsätzlich nicht gelingen, Gesundheit (und Ganzheit) herzustellen.
Im Gegenteil: Wenn ein Arzt einem Vegetarier sagt, er solle Fleisch essen, dann schädigt er dessen Seele und in der Folge auch dessen Körper. Kein Mensch braucht auch nur eine einzige Fleischfaser, um gesund zu sein. Im Gegenteil: Fleisch essen ist krank und macht krank.
Man braucht darüber nicht stofflich (Hämoglobin/Eisen usf.) zu diskutieren, weil die stoffliche Welt dann einen ganz anderen und nachgeordneten Stellenwert einnimmt, wenn man die Wahrheit der Wirklichkeit (senkrechtes Weltbild, Schöpfungsprinzip) erkennt.
Was also nötig ist, ist dieses neue und treffende Weltbild zu erarbeiten und nicht die Illusionen des alten zu verteidigen.