Die Lösung
Auf den Seiten in diesem Blog schreibe ich viel über den Zustand der Welt, den ich nicht sehr optimistisch beurteile. Im Gegenteil: Ich zeige realistisch auf, daß es in vielen Bereichen tiefe und häufig verborgene Probleme gibt, die sich kumulieren.
Ich möchte aber kein letztes Schreckensszenario zeichnen, denn die Probleme müßten eigentlich gar nicht sein. Es gibt Lösungen. Der Titel sagt es, es gibt: die Lösung.
Es ist vielfach gesagt: Die Erde ist eigentlich ein abgefallener Teil der Schöpfung. Sie ist nicht mehr mit dem Schöpfungsstrahl synchronisiert.
Mit dieser Problemkenntnis, liegt auch die Lösung auf der Hand: Es geht darum, daß wir uns auf der Erde wieder so verhalten, als seien wir mit dem Schöpfungsstrahl synchronisiert, dann lösen sich die Probleme wie von selbst.
Es gilt, alles zu unternehmen, das dem Schöpfungsplan entspricht und alles zu unterlassen, was ihm widerspricht. Also daß wir, obwohl wir die Schaltstelle „freier Wille“ des Egos haben, nicht mehr abweichend vom Schöpfungsplan handeln, sondern unseren freien Willen in den Dienst des Großen Ganzen, also unserer wahren Seele stellen und alles, was wir denken, fühlen und tun wieder in Einklang mit der Schöpfung bringen.
Das geht nämlich. Auch wenn dieses Beispiel jetzt aus dem Technischen kommt und dann auch noch aus dem Motorsport, wähle ich es: Wir fahren eigentlich in einem Auto, das ein Navigationssystem hat, das von Gott programmiert wurde. Von ihm stammen Ziel und Route. Darüber hinaus werden wir, ähnlich wie in der Formel 1 telemetrisch über alles wichtige informiert.
Doch wir machen alles anders: Statt diesem göttlichen Navigationssystem zu folgen und unser Schicksal wahr zu machen, überschreiben wir die ursprüngliche Eingabe: Wir wählen andere Ziele, andere Wege, wir passen unsere Fahrweise nicht den Erfordernissen an, fahren meistens viel zu schnell usf. Wir fahren sinnlos von A nach B nach C und erleben Dinge außerhalb der Schöpfungsmatrix.
Also die Lösung ist tatsächlich relativ einfach: Auch wenn es die beschriebenen Freiheitsgrade gibt, können wir - wiederum freiwillig - dem Willen Gottes folgen statt unseren falschen Zielen.
Das Problem der zunächst nichtwahrnehmbaren Konsequenzen bei Fehlverfahlen in der Materie (sie zu erleben wäre geeiget, unser Verhalten zu steuern) läßt sich lösen: Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist bekannt aus vielen Weisheitslehren, es läßt sich plausibel kommunizieren und im Ansatz auch erfahrbar machen. Fangen wir an, das Richtige zu tun, haben wir ein erfülltes Leben.
Wir brauchen dann keine Ablenkungen mehr, keine Rationalisierungen, gar nichts Leeres mehr und können in diesem erfüllten Leben die Lehre, die unsere Seele erhalten sollte, erhalten und auch verstehen. Manchmal sind Schmerzen damit verbunden, manchmal ist es freudvoll. In beiden Fällen ist es in einen tieferen Sinn eingebettet und deshalb ist es gut.
Also: Die Lösung ist tatsächlich relativ einfach: Lebe auf der Erde (Matrix 3), also auf dem gefallenen Teil der Schöpfung so, als seist Du ständig verbunden mit dem Himmel (Matrix 5). Selbst wenn es nicht immer möglich ist, diese Verbindung nach oben zu halten, ist es praktisch immer möglich, sich klar zu machen, welche Gesetze in Matrix 5 gelten würden. Dann kann man sich erinnernd ihnen zufolge zu verhalten.
Mit zunehmender Dauer dieses Prozesses werden die Vorgänge einfacher. Wir können auf der Erde leben, als lebten wir bereits im Himmel. Und dort, wo die Erde noch nicht den himmlischen Gesetzen entspricht, können wir sie durch Vorleben und Lehren weitergeben. Die christlichen Priester sagen: „Wie im Himmel so auf Erden.“ Bei den Druiden, ihren heidnischen Glaubensbrüdern, hören wir: „Wir bringen Wahrheit und Weisheit zur Welt.“
Es kommt fast auf das gleiche heraus. Wir erhalten die Koordinaten der Weisheit und wir können uns in ihnen gut bewegen. Auch, wenn es hoffnungslos aussieht, das ist es gar nicht: Es erfordert allein die Disziplin, die Verbindung herzustellen und dort, wo die Verbindung nicht hergestellt werden kann, durch Nachdenken auf die selben Schlüsse zu kommen wie wenn die Verbindung hergestellt wäre. Das ist viel leichter, als hinterher den Schaden wiedergutmachen zu müssen.
Zu allen Zeiten irgendwo und an allen Orten irgendwann gab es die Weisen, die uns die Botschaften von oben brachten. Wir müssen ihnen allen und dem göttlichen Kern ihrer Mitteilungen unser Ohr und unser Herz öffnen. Wir werden es hören, dieses “wie im Himmel, so auf Erden”.
Und die Weisen meinen damit nicht das Beten - sie meinen das Tun!

