St. Leonhards - eine schmutzige Einnahme-Quelle

Jetzt muß ich doch öffentlich etwas dazu sagen: Ich habe schon vor einiger Zeit den Mineralwasserabfüller St. Leonhards angeschrieben - und darauf hingewiesen, daß das auf der Rückseite der Ettiketten angebrachte Symbol “Blume des Lebens” ein widerchristliches Symbol ist.

Als Anwort kam: Man wisse, daß dieses Symbol negativ schwinge, aber nur, wenn man bestimmte Stellen betone - und das tue man ja nicht - und im übrigen seien die Wässer dieser Quellen wenig anfällig für negative Schwingungen. Begründet wurde dies mit den Meßmethoden Pendel und Rute.

Die Anwort ist also deutlich erkennbar: Abwehr und Rationalisierung.

Doch der Abstieg der St. Leonhards-Quelle scheint weiter zu gehen: Gestern wurde mir mitgeteilt, daß in der Werbezeitschrift “Quelle” (das muß ich aber noch recherchieren) einerseits veröffentlicht wurde, daß alles Leben Schwingung sei, daß man bestimmte Licht- aber auch andere Schwingungen benötige und daß andere Schwingungen wie der Mobilfunk schädlisch seien.

Diese Behauptungen treffen ja zu.

Unzutreffend ist aber die Schlußbemerkung des Artikels, die behauptet, man könne die Schadwirkung des Mobilfunks (und anderer HF-Felder) durch Wasser - und besonders durch die Wässer der St. Leonhards-Quellen ausgleichen. Dies ist unwahr. Und unethisch ist es auch.

Unwahr ist sie, weil gilt: Die Schadwirkung des Mobilfunks hört dann auf, wenn er abgestellt wird. Vorher nicht. Und unethisch ist sie zum einen, weil mit dieser Sichtweise alle, die keinen Zugang zu der Quelle haben (z.B. aus wirtschaftlichen Gründen), ungeschützt wären.

Doch es geht noch weiter mit der mangelnden Ethik: Ich möchte dies mit einem kritischen Songtext von Heinz Rudolf Kunze verdeutlichen, der sagt: “Sie verkaufen jetzt Dosen mit Tomatensaft - wo der Schimmel gleich mit drin ist - ein Schluck und Dir wird schlecht und Du greifst zum Magenbitter - anzunehmen, daß das der Sinn ist - denn die Magenbitterfirma ist ein Tochterunternehmen der Tomaten-Mutter-Dose. Dieses Marketing zu schlucken, dazu mußt Du dich bequemen, sonst geht alles in die Hose. “

Diese Zeilen des Sängers entlarven die St. Leonhards-Quelle und sie zeigen: Das Unternehmen braucht bzw. benutzt die Schadwirkung des Mobilfunks - um mit ihr einen Kaufdruck aufzubauen, um die Nachfrage zu steigern - und sie verhindert wegen eigener wirtschaftlicher Interessen die nötige gesellschaftliche Korrektur.

Ich kann sehr deutlich werden: Während das erste - die Blume des Lebens - satanisch ist, ist das zweite, die Überlagerung des Notwendigen mit wirtschaftlichen Interessen mammonisch. Zwei Widersacherkräfte, die man berechtigt mit der St. Leonards in Zusammenhang bringen kann. Damit ist diese Quelle weit entfernt vom Licht. Sehr weit entfernt.

Ich fordere St. Leonhard erneut auf,

  1. das Symbol von den Etiketten zu nehmen, sowie
  2. öffentlich zu machen, daß sie der Darstellung,
    ihre Wässer könnten die Schadwirkung des Mobilfunks abstellen oder sinnvoll verringern, widersprechen und
  3. sich an der politischen Weichenstellung für die Abschaffung der krankmachenden HF-Felder zu beteiligen.

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Comments

Mein Counter zeigt: St. Leonhards war auf meiner Seite und hat wie geplant, diesen Text gelesen. Als Beleg habe ich ein Bildschirmfoto gemacht - jetzt wird interessant, wie “die Quelle” reagiert.

Falls so: http://gebser.eu/wordpress/2010/11/die-teuflischen-und-der-misbrauch-der-irdischen-gerichte-2/, dann sieht es wirklich nicht gut aus für die geistige Verankerung der Firma und ihrer Entscheider.

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