Wie man anhand von drei Erbsen Großes erklären kann…

Stellen Sie sich vor, Sie haben drei Erbsen in der linken Hand und sitzen auf einem Stuhl in Ihrem Büro.

Dann haben die drei Erbsen zunächst praktisch nichts zu tun mit allem anderen, was Sie umgibt – nichts mit dem PC und dem Drucker, nichts mit dem Telefon oder dem Eichenschreibtisch, auf dem es steht und auch nichts mit dem Füller, mit dem Sie Ihre Briefe unterschreiben.

Gehen Sie jetzt mit Ihrer Vorstellung anhand eines ganz einfachen Modells aus der Physik sehr weit in der Zeit zurück.

Gehen Sie zum Big Bang – zum Urknall. Also an den Anfang von allem. Was Sie jetzt sehen, ist ein Nichts mit höchster Dichte und Energie. Doch in diesem Nichts ist alles, was jemals entstehen wird, enthalten. Damit sind nicht nur die Erbsen untereinander verbunden, sondern auch mit allem, was es überhaupt gibt. Nicht nur mit den Gegenständen Ihres Büros, sondern auch mit Ihnen und mit Ihrer Sekretärin.

So sieht’s aus mit Ganzheit und Getrenntheit. Beide Vorstellungen sind auf ihre Art richtig – und beide sind unvollständig. Damit ist die erste Lektion gelernt – Sie können die Erbsen essen.

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