Fünf zu fünfundneunzig - 95 zu 5

Es ist den meisten Menschen völlig unklar, daß man als auf der Erde inkarniertes Wesen das Problem hat, daß man in einer Welt lebt, die nicht stimmt und dort als Person, die auch nicht stimmt.

Die göttlichen Prinzipien und die Prinzipien der Wahrheit sind in diesem Lebensraum kaum vorhanden und selbst, wenn sie vorhanden sind, sind sie nicht vollständig ausgeprägt.

Wir können so weit gehen, zu sagen, daß der Mensch, solange er nicht aufgewacht, erleuchtet, geistgetauft usf. ist, zu 95 Prozent der Zerrwelt des Teufels angehört (mit allem, was Körper, Seele und Geist sowie die Umwelt betrifft) und nur zu 5 Prozent der Welt Gottes.

Auch wenn „Erleuchtung, Erwachen oder Geistestaufe“ stattgefunden haben, sieht es nicht viel besser aus. An einigen anderen Stellen habe ich bereits ausgeführt, daß die erste Erleuchtung diese Zuordnung praktisch gar nicht ändert, weil diese in der Regel luci-ferisch ist.

Doch auch, wenn das menschenmögliche Maß an Erleuchtung erreicht wurde (manche Lehren sprechen von der dritten Erleuchtung), dann ist immer noch ein Rest Falschheit im Menschen. Die Verteilung ist im besten Fall so: 95 Prozent göttlich und 5 Prozent stammen immer noch vom Teufel.

Wir finden für diese Verteilung auch einen Hinweis in der Bibel: Paulus sagte, daß der „Stachel des Satans in ihm stecke“ - und meinte damit wohl diese 5%.

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