Borderline und Metaebene
Die meisten klaren Menschen wissen: Wir sind mal so und mal so. Wir können uns ein bißchen von oben und außen betrachten. Aus dieser Perspektive haben Menschen einen recht guten Zugang zu sich selbst – und können Licht- und Schattenseiten (ein Stück weit) erkennen und integrieren.
Nicht so ein Borderliner. Diesem fehlt die Fähigkeit, aus sich herauszutreten. Er lebt in verschiedenen Systemzuständen, die keine Metaebene kennen. Sie haben keine gemeinsame Klammer, nichts, was sie zusammenhält.
Daher weiß er nicht, was getan, gefühlt und gedacht hat, als er in einem anderen Zustand war. Er hat auch keine Stabilität und keine Übersicht über ein Gegenüber. Je nach Systemzustand, in dem er sich befindet, projiziert sich ein Borderliner Gedanken, Gefühle und Handlungen so in ein Gegenüber, daß es in die psychischen Notwendigkeiten des derzeitigen Systemzustandes (z.B. Gut und Böse) paßt.
Zur Orientierung: Diese Erklärung beruht auf Matrix-3-Psychologie, also auf der Ebene der Person. Wenn man die Seele eines Borderliners umfassender (auf Matrix 4) betrachtet, kommt man bei manchen Borderline-Strukturen zu einem anderen Ergebnis: Auf der Ebene der Seele kann diese Spaltung in unterschiedliche Systemzustände sehr bewußt und absolut intentional zur Befriedigung dunkler Motive erfolgen.
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[...] gottverbundenen” Menschen las, wurde ich doch schnell skeptisch…der Artikel “Borderline und Metaebene” schlägt ungefähr in die gleiche Kerbe…welche Matrizen er meint, erklärt [...]