Schlangenmenschen
- Schlangen in Menschen

Kann es das geben, Menschen die von Wesen angesteuert werden, die schlangenhaft sind. Die also Besetzungen haben von Außerirdischen mit dem Aussehen einer Cobra und dem Charakter eines Taipans? Kaum zu glauben. Unwahrscheinlich.

Und doch: Ich habe vor ein paar Jahren den Inhalt eines Traumes gehört. Vom Träumer selbst. Er sagte, er sei in der Arbeit gewesen und seine Kollegen seien plötzlich ganz ängstlich geworden, weil eine Schlange im Raum gewesen sei. Er habe weitergearbeitet und habe die Schlange im Blick gehabt. Aber mit der Zeit habe er sie nicht weiter beobachtet. Dann habe sie ihn gebissen. Die Kollegen erschraken zu Tode.

Bei diesem Menschen ist im alltäglichen Leben folgendes augenfällig: Neben sehr einfühlsamen Episoden ist er immer wieder sehr roh. Er hat auch kein Problem damit, Beschuldigungen zu machen, die völlig aus der Luft geholt und unwahr sind. Nicht nur das – mit besonderer Begabung stellt dieser Mensch Situationen her, in denen andere in Konflikte verwickelt werden oder auch er selbst.

Dieser Mensch hat sehr unterschiedliche Gesichter – nicht nur im übertragenen Sinn, auch ganz konkret: In den Phasen, in denen er seine schwierigen Verhaltensweisen zeigt, hat man das Gefühl, seine Augen seien braun. Sie wirken dunkler und glanzloser. In den Phasen, in denen er leicht und wohlwollend ist, sind sie blau und leuchten.

Sicher kann man versuchen solche Dinge mit einer frühkindlichen Störung, mit Borderline usf. zu erklären, aber man kann auch die Frage stellen: Ist da etwa doch eine Seele in jungen Jahren von einem anderen Wesen (hier als Schlange bezeichnet) übernommen worden – und je nach Ziel, wird entweder „das kleine Mädchen“, „die einfühlsame Frau“, „Xanthippe“, „der Rachengel“ oder die „Intrigantin“ aktiviert. (Der beschriebene Mensch ist eine Frau.)

Ich habe eine Stelle in der Bibel gefunden, in der Apostelgeschichte, in der erzählt wird, daß Paulus ebenfalls von einer Schlange gebissen worden sei – beim Holzaufschichten oder -sammeln für ein Feuer. Auch hier müssen wir die Frage stellen: Ist die Weitergabe dieser an sich völlig unwichtigen Information eine Forderung des spirituellen Gesetzes, daß man sein Gegenüber an den Zeichen erkennen können müsse? Darf sie hermetisch gedeutet werden und bezogen auf sein Damaskus-Erlebnis? War auch da ein Schlangenwesen involviert?

Für den der nicht erleuchtet ist und der sich auch nicht für Einweihungswege interessiert, sind diese Fragen sicher viel zu spekulativ und er stellt sie sich auch nicht – er wird eher denen, die sie stellen, eine geistige Störung vermuten. Aber dazu hat er kein Recht – schließlich wird hier über einen Bereich spekuliert, der jenseits der Welt des Normalen ist und über den er nichts aussagen kann – also schweigen muß, wenn er sich nicht überschätzt.

Dem Traum und der Bibelstelle sind gemeinsam: Ein Mensch wird von einer Schlange gebissen. Das als Hinweis zu deuten, daß Schlangenwesen Menschen benutzen und besetzen können, geht sehr weit – und es kann eigentlich nur von einem Beobachter angeregt werden, der mehr weiß und mehr sieht oder der Berichte von Menschen vorliegen hat, die mehr wissen und mehr sehen.

Eindrucksvoller würde das erst, wenn es umgekehrt wäre: Wenn jemand bei beiden den Einfluß eines Schlangenwesens bemerkt hätte (zum Beispiel durch Hellsichtigkeit) und dann in der Biographie von beiden auch den Schlangenbiß gefunden hätte.

Sicher können Sie sich denken: So war es auch. Bei diesen beiden Fällen decken sich das Ergebnis der hellsichtigen Beobachtung und das Ergebnis auf der Zeichenebene. Wir sollten also nicht vorschnell negieren, daß es Schlangenwesen gibt, die in Menschen hausen.

Es gibt Forscher, die sogar sagen, daß die Ägyptische Kultur zur Zeit der Pharaonen auf deren Einfluß zurückgehe. Auch die „Religion“. Die Götter seien nichts anderes gewesen als „diese Schlangen“, die mal in Menschen- und mal in anderer Gestalt aufgetreten seien. Auch das ist bei Kenntnis der mythologischen Vorstellungen nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen. Vielleicht geht uns dann auch ein Licht auf, was beim Sündenfall wirklich geschah?

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Comments

Lieber Ralf Maucher,
da Sie sich auch mit Homöopathie beschäftigen, möchte ich Ihnen folgenden link hinterlegen http://www.youtube.com/watch?v=EZKR0eu7gMs
Rajan Sankaran ist wohl der tiefgründigste Homöopath unserer Zeit und postuliert als pathologische Ausprägung (im übrigen in allen von uns) ein sog. “anderes Lied”, das uns die Welt so verzerrt-wahnhaft wahrnehmen läßt, wie wir das nunmal in unterschiedlicher Ausprägung alle tun. Dieses andere Lied oder auch Vitalempfindung genannt, stammt aus einem der verschiedenen Naturreiche. Bei dekompensierten Störungen, deren Muster im Tierreich zu finden sind, stellt sich das oft sehr heftig, bedrohlich und besonders besessen-wahnhaft dar. Diesen beklagenswerten Menschen (und ihrer Umwelt :-))läßt sich mit der gleichen Information als homöopathisches Mittel verabreicht, gut helfen. Weniger Wahn im Einzelnen, mehr Heil für die Welt :-)?!

Vielleicht erinnern Sie sich noch - wir haben uns schon mal auf eine Kanne Tee bei mir unterhalten.

Herzliche Grüße aus Reit
Marianne Rehm

Liebe Marianne Rehm,

vielen Dank für Ihren Beitrag.
Natürlich erinnere ich mich noch.

Ich erinnere mich in Ihrem Fall auch an Dinge,
von denen Sie gar nicht wissen,
daß ich sie weiß… ;-)

Ihnen und Ihrem Versuch, die Welt zu einem besseren Ort zu machen,
wünsche ich das bestmögliche Gelingen.
Aber vergessen Sie nicht, die Segel zu streichen,
wenn kein Wind mehr geht und wenn der letzte Tropfen Wasser versiegt ist. ;-)

Herzlich: Ralf Maucher

[...] aufgehört mit dem Ernstnehmen habe ich dann beim Artikel “Schlangenmenschen – Schlangen in Menschen“, in dem er im Rückgriff auf eine Bibelstelle den Traum eines Klienten deutet, in dem [...]

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